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Der Tag der Schule |
Vor allem am Freitag war es sehr aufregend, als wir die Kuh geschlachtet haben, weil alle wussten, dass es Fleisch als Mittagessen gibt. Einige behaupten sogar, dass sie vor lauter Aufregung nicht schlafen konnten! Die Armen! Für die Mehrheit der Anwesenden war dies das einzige Mal seit Jahren, dass sie Fleisch zu sich genommen haben, was keine Seltenheit ist. Dass ein großer Teil der Familien, die hier in dieser Gemeinde leben, wie viele bestätigt haben, wöchentlich nur zwei- bis dreimal essen , ist eine noch sehr viel schlimmere Tatsache. Deshalb werden auf Kosten der Schule Witze gemacht, denn man sagt, dass unsere Kinder am meisten von allen zu essen bekommen, und das stimmt, denn unsere Kinder essen jeden Tag in der Schule.
Wie bereits erwähnt hat das Programm mit der Messe um neun Uhr begonnen. Die Hauptperson während des Festes war der Priester aus dem Bistum. Die Schülerinnen und Schüler haben Lieder auf Kinyarwandi, Französisch und Englisch vorbereitet. Sie wollten damit zeigen, was sie in der Lage sind zu lernen. Zusammen mit den Liedern haben sie noch traditionelle Tänze vorbereitet. In seiner Rede hat der Priester über die großen Opfer gesprochen, die Pater Vjeko für das ruandische Volk und den Staat gebracht hatte, was er alles geleistet hatte und er nahm ihn als Beispiel wozu die christliche Liebe im Stande sein kann zu schaffen für das menschliche Wohlergehen. Er appellierte an die Schülerinnen und Schüler, dass ihnen Pater Vjeko ein Vorbild sein soll, wie man sich für seinen Nächsten aufopfern soll. Er gab ihnen den Rat, dass sie brave Schüler sein sollen, denn auf diese Weise werden sie ihr Werk bestätigen und zeigen, dass sie bereit sind sich für andere zu opfern und in Zukunft etwas Gutes vollbringen werden.
Das Mittagessen war eine Geschichte für sich. Eingeladen zum Mittagesssen waren etwa 400 Leute, trotzdem gingen viele mit traurigen Gesichtern nach Hause. Einen kleinen Teil vom Essen haben wir zur Seite gelegt als Nachschlag für die, die schon mal gegessen haben. Alle saßen sehr geduldig im großen Saal, während wir das Essen verteilt haben. Jeder bekam seinen Teller und etwas zu trinken. Für die Älteren gab es Bier und für die Kleinen gab es Saft. Der Eintritt in den Saal war eine besondere Zeremonie. Die Kinder mussten mit Stöcken verscheucht werden, damit man eintreten konnte. Für den Eintritt in den Saal bekam jeder eine Eintrittskarte und das war sehr gut organisiert. Nach dem Mittagessen gab es verschiedene Wettkämpfe für die Schülerinnen und Schüler mit zahlreichen Preisen, sodass viele von ihnen schöne Sachen gewonnen haben; große Adressbücher, Hefte, Bleistifte, Kreuze, Gebetskreuze usw. Es war sehr schön mitanzusehen wie sie sich über die Preise gefreut haben. “Hoffentlich werden wir nächstes Jahr genausoviel Spaß haben!“ |