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Die Franziskaner Mission besucht Kivumu
Montag, 11. August 2014 Geschrieben von fra Ivica Peri─ç

Von Ende Juni bis Anfang Juli hatte unsere Franziskaner Gemeinschaft in Kivumu die Ehre einige sehr wichtige und liebe G├Ąste zu beherbergen. Denn unser Kloster bekam Besuch von Bruder Heinrich Gockel und Bruder Augustinus Diekmann von der Franziskaner Mission in Dortmund.

Franziskaner Mission

Wir waren gl├╝cklich ihnen unsere Projekte vorzustellen, besonders die, die mit den Verbesserungen in der Erziehung und Ausbildung zu tun haben. Diese Projekte werden von der Franziskaner Mission unterst├╝tzt. Wir stellten ihnen auch unsere Pl├Ąne f├╝r die Zukunft vor.

Br. Heinrich und Br. Augustinus, deren letzter Besuch in Ruanda zehn Jahre zur├╝ck liegt, hatten die M├Âglichkeit nun mit eigenen Augen die Ver├Ąnderungen in Kivumu so wie auch die im Rest Ruandas w├Ąhrend der letzten Jahre zu sehen. Dies war besonders deswegen wichtig, weil Br. Augustinus, der Leiter der Franziskaner Mission, die Projekte nun schon seit vielen Jahren unterst├╝tzt hat.

Dank der konstanten und gro├čz├╝gigen Hilfe der mit der Franziskaner Mission verbundenen Deutschen, haben wir es geschafft mehrere Generationen junger Menschen zu erziehen und ihnen eine sicherere Zukunft zu geben. Unsere G├Ąste waren besonders beeindruckt von unserem neuen technischen Gymnasium sowie von unserem Plan, die Schule allm├Ąhlich in eine polytechnische Akademie zu verwandeln, die dann den jungen Menschen in diesem Teil Ruandas eine umfassende gute Ausbildung erm├Âglicht.

Der Besuch Ruandas war f├╝r unsere G├Ąste auch von einem besonderen nostalgischen Wert. Sehen Sie, beide Br├╝der sind erfahrene Missionare. Bruder Augustinus hat mehr als 20 Jahre als Missionar in Brasilien gearbeitet, w├Ąhrend Bruder Heinrich einer der Pioniere der Missionsarbeit in unserer Provinz war und 21 Jahre ganz in der N├Ąhe in Kenia gearbeitet hat. Vor diesem Hintergrund konnten wir Erfahrungen austauschen und unsere Ansichten ├╝ber die Herausforderungen und Probleme der Missionsarbeit teilen. Auch bekamen wir n├╝tzliche Ratschl├Ąge von diesen ├Ąlteren, klugen und erfahreneren Kollegen.

Unsere Br├╝der nutzten ihren Aufenthalt auch dazu unsere andere Gemeinschaft im nahen Mbazi zu besuchen, sowie f├╝r einen kurzen Besuch in Uganda um die Arbeit unserer Gemeinschaften in Rushooka und Mbarara kennen zu lernen.

Und sie kamen genau zur richtigen Zeit - w├Ąhrend der Weltmeisterschaft in Brasilien! So wie die meisten Deutschen sind Bruder Heinrich und Bruder Augustinus Fu├čballfans und so hatten wir manchmal die Gelegenheit die Spiele im fernen Brasilien zu sehen und dann die Chancen der deutschen Nationalmannschaft zu bewerten, wie auch die des Gastlandes, der zweiten Heimat von Bruder Augustinus.

Dann, nach zwei Wochen des Zusammenseins, verabschiedeten wir unsere lieben G├Ąste. Sie fuhren weiter nach Kenia um dort zwei weitere Gemeinschaften unserer Provinz zu besuchen, und zwar Nairobi und Subukia.

Ich m├Âchte die Gelegenheit nutzen unseren Br├╝dern f├╝r die enorme Hilfe zu danken, die sie uns gegeben haben, f├╝r ihren konstruktiven Rat und ihre hilfreichen Vorschl├Ąge. Auch daf├╝r, dass sie uns die M├Âglichkeit gegeben haben, ihnen unsere Arbeit in Kivumu zu zeigen.

Wir hoffen, dass es nicht nochmal ein Jahrzehnt dauern wird bevor sie uns wieder besuchen und dass wir ihre Gesellschaft in naher Zukunft nochmal genie├čen werden.

├ťbersetzt von Uta Leymann

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