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In Kivumu fühle ich mich wie zu Hause
Samstag, 20. April 2013 Geschrieben von Maja Sajler Garmaz

In Kivumu fühle ich mich wie zu HauseIch bin wieder in meinem geliebten Kivumu angekommen und sehr glücklich darüber schon zum fünften Mal hier zu sein. Ich kriege einfach nie genug davon. Mittlerweile habe ich bemerkt, dass jeder der hierher kommt ein „Kivumu-Syndrom„ bekommt.

Diese 'Krankheit' tut nicht weh, ist nicht tödlich und auch nicht gefährlich. Allerdings geht sie unter die Haut, direkt ins Herz. Das Kivumu-Syndrom bedeutet, dass dieser Ort einen so verzaubert und erobert, dass man immer wieder kommen möchte.

Es ist interessant, dass man schon während man die Zeit hier noch genießt gleichzeitig den nähsten Besuch plant. Man schafft es noch nicht einmal nach Hause zu kommen und schon denkt man über die Rückkehr nach Kivumu nach.

Ich bin sehr glücklich, denn mein fünfter Besuch hier ist aus mehreren Gründen ganz besonders. Vorallem denke ich dabei an die Eröffnung der neuen Schule, die wir mit gemeinsamen Kräften aufgebaut haben. Doch dies ist nicht das Ende unserer Arbeit, denn uns steht noch der Bau des zweiten Schulgebäudes bevor..

Ich war sehr aufgeregt als ich nach Kivumu gekommen bin. Ich konnte es kaum abwarten die neue Schule zu sehen. Letztes Jahr, zu dieser Zeit, als ich mit Željko hier war, haben die Bauarbeiten erst begonnen. Pater Ivica hat uns jede Woche Fotos geschickt und so konnten wir alle Fortschritte der Bauarbeiten mitverfolgen. Trotzdem war es für mich wircklich rührend alles in Natura zu sehen. Mein Herz schlug wie verrückt! Jetzt wartet das alles auch auf Željko. Dieses Mal bin ich ohne ihn gekommen. Er wird sich uns in ein paar Tagen anschließen. Ich kann es kaum erwarten seinen Gesichtsausdruck zu sehen, wenn er die Schule sieht. Ich bin sicher, dass er begeistert sein wird, genau so wie ich es bin!

Ich sehe, dass Pater Ivica in seinem letzten Artikel über den Sieg der kleinen Mauer berichtet hat. Ich habe auh hier in Kivumu einen kleinen Sieg erlebt! Die Kinder im Dorf nennen mich nicht mehr 'muzungu' (weißer), wie sie sonst alle weißen Menschen, die ins Dorf kommen nennen. Sie kennen jetzt meinen Namen. Alle laufen hinter mir her und rufen Maja! Das ist für mich ein unbeschreibliches Gefühl! Denn so fühle ich mich hier wie zu Hause...

Übersetzt von Bojana Mutnović

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