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Montag9Dezember2019
Franziskaner Mission
Donnerstag, 09. Juni 2011 Geschrieben von fra Ivica Peri─ç
Schulk├╝che Grundschule Klassenzimmer Pater Vjeko Schule Franziskanerkloster Kivumu Einem der H├Ąuser Kivumu Pfarrkirche Mpushi Schule und Kirche Mpushi Schule und Kirche Maschinen und Werkzeuge f├╝r die Schule Maschinen und Werkzeuge f├╝r die Schule

Nichts von dem, was wir in unserer Mission von Kivumu tun, w├Ąre m├Âglich ohne die Hilfe unserer F├Ârderer und Freunde rund um den Erdball, denen wir uns in grenzenloser Dankbarkeit verbunden f├╝hlen. Immer wieder hat es Menschen gegeben, die auf selbstlose Weise f├╝r uns da waren und die die Freude ├╝ber die Fortschritte in unserer Pfarrei mit uns geteilt haben. Und Anlass zu dieser Freude hat es angesichts der umfangreichen Entwicklungen ja wirklich oft gegeben.

Zu unseren bekanntesten und gr├Â├čten Partnern geh├Ârt die Franziskaner Mission in Deutschland. Sie hat dank der Gro├čherzigkeit ihrer Unterst├╝tzer schon so viel f├╝r Kivumu und seine Bewohner getan, dass die Spenden nun insgesamt schon in die Millionen gehen.

Die Kooperation begann schon unter Pater Vjeko ─ćuri─ç. Als Pater Vjeko nach Ruanda kam, war Kivumu nichts weiter als ein Au├čenposten der benachbarten Pfarrei. Doch schon bald nahmen die ineinander├╝bergehenden H├╝gel dank der fruchtbaren Zusammenarbeit von Pater Vjeko und der Franziskaner Mission die Konturen einer zusammenh├Ąngenden Siedlung an. Nach und nach entstanden das Franziskanerkloster, die Kirche, die Krankenstation und die Schule, und schon bald konnte man von dem Dorf sagen, dass es sich zu einer ÔÇ×communityÔÇť entwickelt hatte, also zu einem Ort, in dem die Menschen sich als Gemeinschaft verstanden und als solche lebten.

Nachdem sie schon in der Vergangenheit so viel f├╝r uns getan haben, unterst├╝tzen uns unsere Freunde aus Deutschland auch weiterhin. Ihre Begeisterung hat im Laufe der Zeit nicht ab-, sondern eher noch zugenommen. Ich f├╝rchte, dass ich nicht all die Dinge aufz├Ąhlen kann, die durch unsere deutschen Freunde m├Âglich geworden sind, aber ich m├Âchte es wenigstens, so gut es geht, versuchen.

Unter allen Projekten, die wir hier in Ruanda zusammen verwirklicht haben, sticht eins ganz besonders hervor. Es ist das Hausbauprojekt f├╝r die Opfer des unvergleichlich grausamen Krieges im Jahr 2004, bei dem innerhalb von drei Monaten rund eine Million Menschen ums Leben kamen. In den darauffolgenden vier Jahren haben allein die Spender der Franziskaner Mission 14.000 H├Ąuser f├╝r ├ťberlebende gebaut, die durch den Krieg obdachlos geworden waren. Unsere Partner aus Deutschland haben auf diese Weise vielen Menschen in Ruanda wieder ein Zuhause gegeben. Dazu war sicher oft nicht nur ein guter Wille, sondern auch einiges an pers├Ânlichen Opfern n├Âtig.

14.000 H├Ąuser allein in den vier ersten Jahren nach dem Krieg ÔÇô das ist eine imposante Zahl. Und diese Zahl w├Ąchst weiter. Denn noch immer haben nicht alle Menschen in Ruanda ein Dach ├╝ber dem Kopf, so dass das Hausbauprojekt weiter fortgesetzt wird, wenn auch in kleinerem Umfang als in der ersten Zeit. Und heute ist auch die Personengruppe, denen dieses Projekt zugute kommt, nicht mehr ausschlie├člich auf die Kriegsopfer beschr├Ąnkt. Im vorigen Jahr konnten wir zum Beispiel daf├╝r sorgen, dass auch die Angestellten der Pater-Vjeko-Schule durch den Bau kleiner eigener Heime ebenfalls in menschenw├╝rdigen Verh├Ąltnissen leben.

Das Hausbauprojekt ist beeindruckend. Und doch ist es nur ein kleiner Tropfen im gro├čen Ozean der vielen Dinge, die wir in den vergangenen Jahren hier in Kivumu dank der Unterst├╝tzung aus Deutschland realisieren konnten. Nach dem Krieg fehlten zum Beispiel nicht nur H├Ąuser, sondern auch Gartenger├Ąte, mit denen die Menschen in Ruanda wieder ihr Land bestellen konnten. Auch hier halfen die Spender der Franziskaner Mission weiter, indem sie Geld f├╝r Hacken schickten.

Schon eingangs habe ich erw├Ąhnt, dass die Krankenstation, die Kirche, das Kloster und die Schule in Kivumu mit Hilfe der Franziskaner Mission errichtet worden sind. Hinzuzuf├╝gen w├Ąre, dass es hier nicht nur um den Bau der Geb├Ąude ging, sondern auch um deren Ausstattung mit Maschinen, Werkzeug, B├╝chern, und M├Âbeln. Ja sogar einen Fernseher konnten wir neben weiterem Lehrmaterial kaufen, so dass wir zum Beispiel auch Unterrichtsfilme zeigen k├Ânnen. Dar├╝ber hinaus sorgt die Franziskaner Mission durch die F├Ârderung unserer Schulk├╝che daf├╝r, dass alle, die an der Pater-Vjeko-Schule lernen und arbeiten, wenigstens einmal am Tag eine warme Mahlzeit erhalten. Und schlie├člich k├Ânnen wir durch die Unterst├╝tzung aus Deutschland auch die L├Âhne f├╝r unsere Lehrerinnen und Lehrer sicherstellen.

Franziskaner MissionAuch hier sind wir sind wir mit der Aufz├Ąhlung dessen, was wir unseren Freunden aus Deutschland verdanken, noch immer nicht am Ende. Sie haben uns au├čerdem dabei geholfen, Klassenr├Ąume f├╝r unsere Grundschule zu bauen, sie mit Tischen und St├╝hlen auszustatten und den Kindern B├╝cher, Hefte und Stifte zu kaufen. Au├čerdem k├Ânnen wir von den Spenden, die uns die Franziskaner Mission daf├╝r zur Verf├╝gung stellt, 90 besonders begabte Sch├╝ler auf weiterf├╝hrende Schulen schicken. Das Schulgeld hierf├╝r betr├Ągt 300 Euro pro Sch├╝ler und Jahr ÔÇô ein kleines Verm├Âgen f├╝r die Verh├Ąltnisse hier, das die meisten Eltern nicht aufbringen k├Ânnen.

Wichtig ist uns auch die regelm├Ą├čige Fortbildung unserer Lehrerinnen und Lehrer. Wenn die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler eine gute Ausbildung bekommen sollen, m├╝ssen zun├Ąchst einmal ihre Lehrer gut qualifiziert sein. sein. Dank der Unterst├╝tzung der Franziskaner Mission k├Ânnen wir unsere Lehrerinnen und Lehrer an Fortbildungen in Ruanda, aber auch im Nachbarland Uganda oder sogar in Canada teilnehmen lassen. Hilfreich sind auch die von der Franziskaner Mission vermittelten Fachleute aus Deutschland, die f├╝r einige Zeit nach Kivumu kommen und auf ehrenamtlicher Basis ihre Kenntnisse an die Lehrerinnen und Lehrer der Pater-Vjeko-Schule weitergeben.

Noch vieles w├Ąre zu erw├Ąhnen, was die Spender der Franziskaner Mission hier in Kivumu schon alles an Gutem bewirkt haben: In Mpushi, einem Au├čenbezirk unserer Pfarrei, konnte eine kleine Kirche gebaut werden. Im Kloster konnten einige dringend notwendige Reparaturen und Erweiterungen durchgef├╝hrt werden. Und in der Schule haben wir durch den Bau eines gro├čen unterirdischen Speichers nun auch in der regenarmen Zeit gen├╝gend Wasser.

Schlie├člich stellt es f├╝r die gr├Â├čtenteils bitterarmen Familien unserer Pfarrei einen unermesslichen Segen dar, wenn sie sich dank der Unterst├╝tzung aus Deutschland medizinisch behandelt werden k├Ânnen, notfalls auch im Krankenhaus.

F├╝r unsere Freunde aus Deutschland gibt es kein kleines oder gro├čes Projekt. Ob es sich um eine Hacke, ein Haus oder einen Wasserspeicher handelt: Die F├Ârderer der Franziskaner Mission wissen, dass alles, was den Menschen hier das Leben erleichtert, wichtig ist. Sie verstehen, dass auch kleine Dinge viel bewirken.

Wir danken unseren Freunden aus Deutschland von ganzem Herzen f├╝r ihre treue Unterst├╝tzung!

├ťbersetzt von Anke Chavez

 
Pater Vjeko Zentrum

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