|
Die Pfarrgemeinde Kivumu |
|
|
|
Die Pfarrgemeinde Kivumu ist mit einer Größe von 60 km2 und mit rund 30 000 Christen relativ klein. Das Gebiet ist überbevölkert. Knapp der Hälfte der Bevölkerung fehlen die entsprechenden Mittel, um sich ausreichend mit Nahrungsmitteln zu versorgen. |
|
weiter …
|
|
|
Unsere Zusammenarbeit mit der Bevölkerung sieht folgendermaßen aus: |
|
|
Erteilung von Sakramenten:Besonders jetzt in der Zeit nach dem Genozid sind Sakramente hier besonders wichtig, da sie zur Versöhnung mit sich selbst und mit der gesamten Gemeinde beitragen. Vor allem das Sakrament der Buße spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, anderen zu vergeben. |
|
weiter …
|
|
|
Mpushi |
|
|
|
Mpushi ist die einzige Außenstelle unserer Gemeinde. Sie wurde ab 2001 unter der Leitung von Bruder Nicodeme Kibuzehose, dem damaligen Pfarrer von Kivumu, mit finanzieller Unterstützung aus Europa gebaut. Eingeweiht wurde die Kirche am 9. August 2003. Gewöhnlich gibt es dort zwei Messen im Monat. Die Anzahl der Bewohner dieser Region ist derzeit noch nicht sehr hoch, es ist allerdings in naher Zukunft mit einer deutlichen Zunahme zu rechnen. Mpushi befindet sich in einer ärmlichen Region. Die meisten Bewohner sind Kleinbauern, die sich von dem wenigen, was sie auf dem kargen Boden anbauen können, leben müssen. |
|
|
Häuser für Vertriebene, Waisen und Arme |
|
|
|
Es ist bedrückend, Kinder und Jugendliche zu sehen, die ihre Eltern während des Krieges oder durch AIDS verloren haben und die nun auf der Strasse ihr Leben fristen müssen. Deshalb begann P. Vjeko Curic, Häuser für Arme, Kriegsopfer und Waisenkinder errichten zu lassen. Jetzt kümmert sich Br. Innocent um die Fortführung dieses Projekts, das oft sehr viel Zeit und Energie erfordert. |
|
weiter …
|
|
|
Wasser Projekt |
|
|
|
Pater Vjeko schaffte es vor mehr als zwanzig Jahren, eine wenige Kilometer entfernte Wasserquelle ausfindig zu machen und anzuzapfen – ein unerlässlicher Teil der Infrastruktur für eine so weitläufige Gemeinde wie Kivumu. In regelmäßigen Abständen sind Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Leitungen und Wasserhähnen erforderlich. Seit die Anwohner dieser Quelle nutzen, sind Krankheiten, die durch verschmutztes Trinkwasser bedingt sind, deutlich zurückgegangen. Diese Quelle ist ein wahrer Segen, da ihre Nutzung keine Pumpen erforderlich macht. |
|
weiter …
|
|
|
Das Gesundheitszentrum |
|
|
|
Das Gesundheitszentrum gehört zu den Projekten, die P. Vjeko initiiert hat. Es wird von unseren Franziskanerinnen geleitet. Die Arbeit dort ist sehr anstrengend, da die Schwestern sehr viele Patienten zu versorgen haben.
Der "Ernährungs-Trakt": Hier werden unterernährte Kinder versorgt. |
|
weiter …
|
|
|
300 Witwen |
|
|
|
Der Genozid hat in vielen Familien Opfer gefordert. So gibt es in Kivumu mehr als 300 Witwen. Pater Vjeko versuchte so gut wie möglich, diese Frauen zusammenzubringen und ihnen Land zur Verfügung zu stellen. Dieses Projekt läuft weiter, wobei in der Zwischenzeit neue Formen der Bodennutzung eingeführt worden sind. |
|
|
Problem AIDS |
|
|
|
Kivumu als Ort mit geringem Lebensstandard und kaum Arbeitsplätzen ist in besonderem Masse von AIDS betroffen. Deshalb ist es erforderlich, ein Bewusstsein für die Krankheit zu schaffen und wichtige Aspekte der Vorbeugung und dem Umgang mit der Krankheit selbst zu schaffen. Dadurch könnte die Zahl der AIDS-Erkrankten erheblich gesenkt werden. Sowohl die Brüder als die Schwestern arbeiten mit Betroffenen.
Es ist sehr bedrückend, Kinder und Jugendliche an AIDS sterben zu sehen. Verschlimmert wird dieses Situation noch durch die Nahrungsmittelknappheit und der nicht ausreichenden medizinischen Versorgung. Wegen der großen Armut sind regelmäßige ärztliche Untersuchungen schwierig. Dieses Kind stirbt an AIDS. |
|
|